Achtung! 9 Gründe - warum du bisher nicht abgenommen hast!

Gesunde Ernährung ist ein wohlbekanntes Schlagwort, jeder verwendet diesen Begriff, und doch gibt es keine eindeutige Definition dafür. Jeder versteht etwas anderes darunter. Der Hausmannskost-Fan interpretiert eine "gesunde Ernährung" ganz anders, als ein Vegetarier oder Veganer.
Doch was bedeutet gesunde Ernährung in der heutigen Zeit wirklich? Und wie kann man damit auch nich abnehmen?
NEU: Unser anonymer Test zeigt dir, wie Abnehmen auch bei dir funktioniert!
Mit dem Thema "Abnehmen " ist das so ein Ding: Überall werden unterschiedliche Diäten, Pillen und Nahrungsergänzungsmittel angepriesen.
Und dennoch fällt es vielen Menschen richtig schwer Gewicht zu verlieren und dabei vor allem Fett abzubauen. Manche scheitern schon im Ansatz und nehmen sogar noch zu, statt ab. Dann ist es zu Frust und Ärger nicht mehr weit... Doch das muss wirklich nicht sein!
Den wahren Gründen für fehlenden Abnehmerfolg auf der Spur
Wir haben uns lange mit dem Thema Abnehmen beschäftigt und sind den größten Hindernissen auf die Spur gegangen. Wir wollten es genau wissen, woran liegt es denn nun wirklich, dass Menschen nicht, oder nur schwer abnehmen? Dazu haben wir hunderte Menschen anonym befragt.
Die dadurch gewonnen Ergbnisse haben wir genaustens analysiert. Aus den gewonnen Erkenntnissen ist dieser Report entstanden, der dir aufzeigt, was die größten Abnehmhindernisse sind. WIr zeigen dir alle Einflussfaktoren, so kannst du direkt abchecken, welche Hindernisse auf dich zutreffen und was du vermeiden kannst (und solltest). So kannst auch du dein Wunschgewicht erreichen!
Jeder kann es schaffen
Abnehmen an Körpergewicht ist genauso wie zunehmen ein natürlicher Prozess des Körpers. Die dahinterstehenden Prozesse passieren automatisch in jedem Organsimus.
Ganz vereinfacht gesagt, produziert unser Körper tagtäglich Wärme, um damit unsere Körpertemperatur bei konstant ca. 37 Grad zu halten. Sollte die dafür notwendige Energie fehlen (zum Beispiel weil weniger Nahrung aufgenommen wurde), ist der Körper genötigt, an seine eigenen Reserven (Fett!) zu gehen. Wie gesagt, das ist ein ganz natürlicher Vorgang, bei uns allen.
Die einzige Voraussetzung ist, dass du die größten Abnehm-Hindernisse kennst und vermeidest, die dich daran hindern, dein Wunschgewicht zu erreichen.
Und was du genau tun kannst, schauen wir uns gleich gemeinsam an - Schrit für Schritt!
Darauf musst du achten!
1. Die Motivation

Zuerst haben wir gefragt: Warum willst denn abnehmen?
Verständlicherweise haben wir dazu ganz unterschiedliche Antworten erhalten. Manche wollten estwas für Ihre Gesundheit tun, andere wollten sich wieder attraktiver fühlen. Auch das eigene Spiegelbild sollte für einige wieder ansehnlicher werden.
Wie wir herausgefunden haben, ist die Motivation eines der absolut essentiellen Faktoren, wenn es ums Abnehmen geht.
Mythos Motivation
Motivation ist ein geflügeltes Wort und kaum jemand kann sich ihm entziehen. Doch warum ist sie denn nun so entscheidend für den Erfolg, speziell wenn es darum geht Gewicht zu verlieren?
Die Antwort ist simpel, denn sie bewahrt dich davor, beim ersten Hindernis (und das wird kommen!) sofort die Flinte ins Korn zu werfen. Man kann zwischen innerer und äußerer Motivation unterscheiden.
Der Unterschied?
Ganz erinfach, äußere Motivation kommt von außen, also zum Beispiel kannst du von deinem Partner motiviert werden, wieder etwas mehr auf dich zu achten. Innere Motivation im Gegensatz dazu, kommt direkt aus dir heraus. Ist also dir persönlich ein großes Anliegen.
Was glaubst du wirkt stärker, innere oder äußere Motivation?
Richtig, die innere, denn nur wenn du für ein Thema innerlich brennst, wirst du auch unangenehme Situationen meistern (wollen).
Du kannst dabei an eine Bergwanderung denken. Am Fuße des Berges, zu Beginn der Wanderung, ist es noch leicht dem Weg zu folgen, wenn dir ein paar Freunde gut zureden und dich dazu einladen die Natur zu genießen. Hier ist der Aufwand und die Anstrengung noch überschaubar und die Stimmung gut.
Eine völlig andere Situation ergibt sich jedoch nach einigen Stunden, wenn vielleicht auch noch ein starker, kalter Gegenwind aufgezogen ist und das Gelände steil und ruppig ist. Du kannst davon ausgehen, dass in dieser Situation nun, deine EMotionen Achterbahn fahren werden und deine wahre Motivation nun den entscheidenden Unterschied machen wird. Wenn du nicht wirklich bis zum Gipfel willst, dann wirst du 1000 Gründe finden, warum es doch besser ist, die Wanderung abzubrechen und nach Hause zu fahren.
Du siehst also, je stärker deine Motivation, desto eher kommst du an deinem Ziel an. Schließlich geht es nur um dich, dein Leben und deine Gesundheit. Also finde für dich heraus, was dich motiviert, dein Wunschgewicht zu erreichen. Wieder in die alten Jeans hineinzupassen? Deinen Kindern ein Vorbild sein? Dich wieder sexy und attraktiv zu fühlen?
Was es auch ist, schreibe es dir am Besten auf, und hänge es dort auf, wo du es täglich sehen kannst (z.B. am Kühlschrank).
Quicktipp:
Um deine Motivation auch zielgerichtet zu halten, schreibe dir zusätzlich auch dein konkretes Ziel auf. Konkret ist ein Ziel dann, wenn es folgende Faktoren erfüllt: Was, ist bis wann, von wem erledigt?
2. Achte auf dein Ausgangs-Gewicht

Bei der zweiten Frage, wollten wir das Ausgangsgewicht unserer Teilnehmer hinterfragen. DFiese Frage ist wichtig, weil es einen großen Unterschied macht, ob du bei einer Größe von 160cm 45kg oder 90kg wiegst. Je nach Ausgangsgewicht sind demnach 15kg abnehmen realistisch oder sogar gefährlich (stelle dir vor eine Frau mit 45 kg will weitere 15 kg abnehmen...).
Doch was ist eigentlich unser Idealgewicht?
Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Es gibt wohl Richtwerte und Empfehlungen, wie zum Beispiel den Body-Maß-Index, doch auch ein Wert, der im Normbereich liegt, ist noch keine Garantie für Wohlbefinden und Zufriedenheit im eigenen Körper.
Achtung vor Extremen
Wenn du stark übergewichtig bist, hast du dein Gewicht meist über einen längeren Zeitraum aufgebaut. Daher gib dir selbst und deinem Körper auch die Zeit, all das überschüssige Fett wieder abzubauen. 25kg in 5 Tagen abzunehmen, klingt zwar sehr verführerisch, ist jedoch nicht realistisch und wäre auch alles andere als gesund. Denke an das vorige Kapitel, stecke dir realistische Ziele!Verstehe mich nicht falsch, es ist in Ordnung sich hohe Ziele zu stecken, aber sie sollten ja auch erreichbar sein. Sonst ist die Enttäschung grenzenlos und du gibst villeicht sogar ganz auf. Das wäre sehr schade!
Und vor allem willst du keinen Jo-Jo-Effekt erzielen. Wusstest du, dass 88% der Menschen die eine Diät gestartet haben, nach einem Jahr mehr Gewicht haben, als zuvor? Und ich bin mir sicher, du willst nicht zu dieser Gruppe gehören, oder?
Was hat nochmal der Jo-Jo-Effekt mit Crashdiäten zu tun?
Der Jo-Jo-Effekt ist ein natürlich Schutzmechanismus des Körpers sich gegen schlechte Zeiten zu wappnen. Historisch gesehen, musste die Menschheit immer wieder längere Hungerperioden überstehen. Durch Dürrekatastrophen, Unwetter oder andere Auslöser, waren einfach zu wenige Nahrungsmittel verfügbar.
Der Körper versucht sich nach einer Übergangszeit auf diese verringerte Nahrungszufuhr einzustellen. Nach anfänglichem schnellen Gewichtsverlust, schraubt der Körper seine Stoffwechselgeschwindigkeit herab, um weniger Kalorien zu verbrauchen. Nicht "lebensnotwendige Bereiche" werden energetsich reduziert versorgt.
Der Körper ist also in einer Art Sparflammenmodus unterwegs.
Glücklicherweise haben wir es heute (in der westlichen Welt) nicht mehr mit Hungersnöten zu tun, und doch können wir den Effekt einer solchen erleben. Nämlich durch Crashdiäten, wo man durch enorme Einschränkungen in kürzester Zeit 2-stellige Kilogramm an Körpergewicht abbauen möchte.
Das Problem dabei ist, das diese Crashdiäten nicht mit unserem normalen Lebensstil und körperlicher Gesundheit vereinbar sind. Sie können also nur durch höchte Willenskraft eine kurze Zeit durchgehalten werden.
Sobald du dann wieder zu deinen "normalen" Essgewohnheiten übergehst, reagiert dein Körper ähnlich wie ein Kamel nach einer langen Durststrecke durch die Wüste. So wie das Kamel dann in nur 15 Minuten bis zu 200 Liter Wasser aufnehmen kann, saugt dein Körper förmlich jede einzelne Kalorie in sich und seine Fettzellen auf, um für die nächste "Hungerperiode" bestens gerüstet zu sein. Und schwupps, sind die mühsam heruntergehungerten Kilos mit einem Extra-Plus wieder auf den Hüften.
Dann wird wieder die nächste Crashdiät gestartet und das ganze Spiel geht von vorne los.
Das ist der Jo-Jo-Effekt, die gerne verschwiegene Wahrheit, hinter allen Extrem-Diäten und dem Abnehmwahn.
Den größten Effekt, der auch nachhaltig ist, wirst du mit einer geziehlten Umstellung deines Lebensstil erreichen. Aber keine Angst, du brauchst deswegen nicht auf Süßes, oder fettes verzichten. Du brauchst nur ein funktionierendes System dazu.
Die beste Kombination ist die Verbindung eines Abnehmzieles mit einer gesunden Lebensführung und Ernährung. So arbeitest du MIT deinem Körper und nicht gegen ihn. Und als Bonus, macht es so auch viel mehr Spaß!
Quicktipp:
Vermeide ungesunde Crashdiäten, die dir unrealistische Ziele versprechen. Überprüfe immer, ob die angepriesene Diät auch zur Daueranwendung sinnvoll umsetzbar erscheint.
3. Anzahl der Mahlzeiten am Tag

Wir haben unsere Teilnehmer auch danach befragt, wie viele Mahlzeiten sie täglich zu sich nehmen. Manche haben eine sehr hohe Zahl genannt (5-7), andere konnten nicht einmal die ungefähre Zahl nennen.
Wie kommt es nur, dass wir nicht einmal mehr schätzen können, wie oft wir am Tag gegessen haben?
Ganz einfach, weil wir uns in einer Zeit befinden, wo das (oft schon unbewusste) snacken und dippen, zur täglichen Routine geworden ist. Und wenn wenn wir uns dann nebenbei noch mit unserem Handy spielen, Whatsapp nutzen oder Videos kucken, braucht es niemand mehr zu verwundern.
Zwischen den klassischen 3 Hauptmahlzeiten finden sich regelmäßig kleinere oder größere Snacks wieder.
Das führt wiederum zu weiteren Problemen.
Auf der einen Seite ist die Menge von dem, was wir zu uns nehmen, nicht mehr zu kontrollierbar und wir verlieren komplett den Überblick über unsere Nährstoffzuführ. Wir sammeln quasi nebenbei unzählige Kalorien ein und merken es nicht einmal mehr.
Zusätzlich benötigt unser Körper auch Zeit, um all die zu uns genommenen Nahrungsmittel zu verdauen und die Abfallprodukte zu entsorgen. Wenn wir unserem Körper diese Verdauungszeiten nicht mehr geben, wird unser System auf kurz oder lang überfordert sein. Es entseht Stress.
Wenn unsere Verdauung staändig am Arbeiten ist, fehlt die Zeit um überschüssige Fettpölster abzubauen. Und Stress ist auch nich einer der größten Hindernisse, wenn es um Gewichtsreduktion geht. Denke nur an "Stressessen", wo man alles in sich hineinfuttert.
Die logische Folge sind unschöne Fettpölster am Bauch, an den Hüften und Beinen.
Eine gewisse Regelmäßigkeit in der Nahrungsaufnahme hilft uns, nicht gleich in Panik zu verfallen, wenn wir mal einige Stunden nichts zu essen bekommen. So hat unser Körper Zeit, sich um die Aufspaltung und Aufnahme der Nährstoffe zu kümmern.
Durch ständige süße Snacks haben wir auch nich einen Insulinschaukeleffekt, der uns zu immer mehr süßen Snacks verleitet. So entsteht eine richtige Abhängigkeit.
Quicktipp:
Vermeide beim Essen ungesunde Ablenkungen wie TV oder Handy. Achte daaruf, jeden Bissen bewusst und gut zu kauen. Als Richtwert kannst du dich an 20-30 mal pro Bissen orientieren. Du wirst sehen, dass du dadurch erstens viel mehr vom Geschmackserlebnis deines Essens mitbekommst und zweitens auch noch früher satt bist.
